• Krankengymnastik (früher Heilgymnastik), planmäßiger Einsatz gymnastischer Mittel und Übungen zur Heilung von akut oder chronisch Kranken, mit der die körperlichen Funktionen erhalten bzw. verbessert werden sollen
  • Physiotherapie ist die äußerliche Anwendung von Heilmitteln. Sie orientiert sich bei der Behandlung sowohl an den natürlichen chemischen, physikalischen und mechanischen Reizen der Umwelt (z.B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) als auch an den anatomischen und physiologischen Gegebenheiten des Patienten. Dabei zielt die Behandlung auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau, Stoffwechselanregung) zur Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.
  • Power-Yoga basiert auf dem indischen, traditionellen Ashtanga-Yoga und stellt die körperlich herausfordernste, sportlichste Yoga-Form dar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Stretching, Kraft, Ausdauer und Atemtechnik gleichermaßen. Dabei werden die Asanas genannten Yoga-Grundübungen in choreographischer, schneller Abfolge miteinander verbunden, so dass ein ganzheitliches, fließendes Körpertraining entsteht. Die Synchronisation von dynamischer Bewegung und Atmung entfacht eine körperliche Hitze, welche ein gesundheitsförderndes Schwitzen bewirkt.
  • Pilates-Training, nach dem deutschen Sportler Joseph H. Pilates (1880-1967) benannte Methode des ganzheitlichen Körpertrainings, das auch für physiotherapeutische Maßnahmen im Rahmen einer medizinischen Rehabilitation geeignet ist.
  • Massage, mechanische, physiotherapeutische Behandlung des Körpers durch Streichen, Kneten, Klopfen und Reiben (Friktion) mit Beeinflussung der Haut und tiefer liegender Gewebe wie Unterhaut und Muskulatur, wobei auch Allgemeinwirkungen auf Stoffwechsel und Kreislauf ausgelöst werden.
  • Rückenschule/ Wirbelsäulengymnastik beinhaltet neben des Erlernens des rückengerechten Bewegens im Alltag spezielle Dehn- und Kräftigungsübungen zum gezielten Aufbau und Stärkung der Rückenmuskulatur, zur Erweiterung der Flexibilität der Wirbelsäule sowie Verbesserung der Körperhaltung.
  • Wellness, im weitesten Sinn die Bezeichnung für körperliches und seelisches Wohlbefinden, genussvoll und gesund leben. Unter Wellness versprechende Einrichtungen fallen klassische Spas mit Pool- und Saunabereich, aber auch Beauty-Center, welche verschiendenste Wellness-Pakete wie z.B. Gesichts- und Körperbehandlungen oder Massage offerieren.
  • Ergotherapie To ergon hat eine vielfältige Bedeutung: Werk - Tat - Handel - etwas leisten - sich bestätigen - sich anregen lassen - kreativ und schöpferisch tätig sein - zurecht kommen im Alltag - also körperlich, seelisch und geistig aktiv sein.
    Ergotherapie ist eine Heilmaßnahme zur Rehabilitation kranker / bzw. behinderter. Unter ärtzlicher aufsicht soll sie dazu dienen, die Wiederherstellung und den bestmöglichen Gebrauch aller funktionen von Körper und Geist zu fördern mit dem Ziel, kranken u. behinderten Menschen so zu helfen, dass diese ihre beruflichen, sozialen und häuslichen Bedürfnisse erfüllen und so am Alltagsleben im umfassenden Sinne wieder teilhaben können.
    Leistungen der Ergotherapie: Motorisch-funktionelle Behandlung bei Störungen der motorischen funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
  • Sensomotorisch / perzeptive Behandlung Bei Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
  • Ergotherapeutisches Hirnleistungstraining / Neuropsychologisch orientierte Behandlung: Bei Störungen der neuropsychologischen Hirnfunktionen, insbesondere der kognitiven Störungen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen.
  • Psychisch-funktionelle Behandlung: Bei Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen und der daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen
  • Belastungserprobung: Bei Störungen der Ausdauer und Grundarbeitsfähigkeiten.
  • Schienenversorgung: individuelle Herstellung und Anpassung von temporären ergotherapeutischen Schienen zur Ergänzung der ergotherapeutischen Behandlung.
  • Thermische Anwendung: Als Ergänzung zu einer motorisch-funktionellen oder sensomotorisch / perzeptiven Behandlung.
  • Beratung zur Integration in das häusliche und soziale Umfeld bei Problemen der Selbstversorgung und Alltagsbewältigung, die zu Schwierigkeiten im häuslichen und sozialen Umfeld führen.
  • Das Bobath-Konzept ist ein wichtiger rehabilitativer Ansatz in der Pflege von Patienten mit Schädigungen des Gehirns oder des Rückenmarks
  • Die Bezeichnung Polarity bezieht sich auf eine angenommene "Körperenergie" oder "Lebensenergie" des Menschen. Es handelt sich dabei nicht um Energie im wissenschaftlichen Sinne. Polarity geht unter anderem davon aus, dass diese Körperenergie im Menschen zwischen Polen fließt. Der Ausdruck "Polarity" spielt ebenfalls darauf an, dass menschliches Leben sich meist in Polaritäten abspielt: zwischen Aktivität und Passivität, Plus und Minus. Im Sinne eines ausgewogenen und gesunden Lebens geht es darum, zum Ausgleich dieser Polaritäten zu kommen. "Harmonie der Energien" soll das Ziel der Methode sein.
  • Bei der PNF-Methode wird u.a. versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren. Dazu werden die Druck- und Dehnungsrezeptoren in Muskeln (Propriozeptoren) aber auch Sehnen und Bindegewebe z.B. durch Druck, Dehnung, Entspannung oder auch Streckung, stimuliert. Diese Abläufe werden in bestimmten festgelegten Reihenfolgen durchgeführt. Dadurch kommt es in den Muskeln zu einer vermehrten Reaktion, also z.B. einer vermehrten Muskelkontraktion oder -entspannung.
    Sie gehört zu den "Basis-Methoden" der Physiotherapie und zeichnet sich durch komplexe Bewegungsmuster aus, welche grundsätzlich in diagonalen Mustern (sogenannte Pattern) verlaufen.
    Wichtig beim PNF ist die Summation von Reizen, sei es exterozeptiv (taktil, visuell, akustisch) oder propriozeptiv (Muskel-, Gelenk- und Sehnenspannung), um ein möglichst umfassendes Ergebnis zu erreichen.

    Behandlungsziele
    · Muskelspannung normalisieren (z.B. Spastizität herabsetzen oder schwache bzw. gelähmte Muskeln aktivieren) = fazilitieren
    · Fördern der motorischen Kontrolle
    · Fördern der Mobilität
    · Fördern der dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
    · Fördern der Geschicklichkeit, Koordination
  • Shiatsu (jap., shi = Finger, atsu = Druck) ist eine in Japan entwickelte Form der Körpertherapie, die aus der traditionellen chinesischen Massage (Tuina) hervorgegangen ist. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Japan verschiedene Formen der energetischen Körperarbeit und manuellen Behandlungsmethoden kombiniert und unter dem Namen Shiatsu vereint, um sich von den reinen Enspannungsmassagen abzugrenzen. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu „Fingerdruck“, die Behandlung umfasst jedoch weit mehr: Zur Berührung wird der ganze Körper eingesetzt. Dabei arbeitet der Behandelnde weniger mit Muskelkraft als mit seinem Körpergewicht und versucht, während der Behandlung eine energetische Beziehung zum Klienten herzustellen (Energie hier im Sinne von Qi). Vom Behandelnden ist Achtsamkeit, Sensibilität und Offenheit gefragt.
  • Die Wirkungsweise der manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. So dient sie hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Die Manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken.
  • Als Neurolinguistisches Programmieren (NLP, häufig auch Neurolinguistische Programmierung) wird eine vor allem von den Psychologen und Linguisten Richard Bandler und John Grinder zusammengestellte offene Methodensammlung höchst unterschiedlicher gesprächs- verhaltens- und körperorientierter Kommunikationsformen zur Beschreibung und Beeinflussung der „Strukturen subjektiver Erfahrung“ eines Menschen bezeichnet.
  • Heute bezeichnet die Logopädie die noch junge medizinische, jedoch nichtärztliche, Fachdisziplin, die den durch eine Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung in seiner zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkten Menschen zum Gegenstand hat. Die Logopädie beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit der Prävention von Artikulationsdefiziten und mit der sprachlich-sozialen Rehabilitation eines entsprechend kommunikationsbeeinträchtigten Menschen.